#069 Warum Dauerstress deine Kreativität blockiert
27.01.2026 13 min
Zusammenfassung & Show Notes
Kennst du das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein – aber innerlich kommt nichts mehr nach?
In dieser Folge spreche ich darüber, wie Dauerstress, Hustle-Modus und permanentes „Ich muss noch…“ deinen Flow und deine Kreativität zerstören können.
In dieser Folge spreche ich darüber, wie Dauerstress, Hustle-Modus und permanentes „Ich muss noch…“ deinen Flow und deine Kreativität zerstören können.
Ich nehme dich mit in meine eigenen Erfahrungen mit dem Fight-or-Flight-Modus, erzähle dir, warum mein Körper mich zu Weihnachten einmal komplett ausgebremst hat – und wie wichtig es ist, das Nervensystem wieder runterzufahren, um kreativ, verbunden und klar zu sein.
Diese Folge ist eine liebevolle Erinnerung daran, dass Pausen kein Luxus sind.
Dass Nichtstun kein Versagen ist.
Und dass dein Körper und deine Kreativität Zeit und Sicherheit brauchen, um wieder fließen zu können.
Dass Nichtstun kein Versagen ist.
Und dass dein Körper und deine Kreativität Zeit und Sicherheit brauchen, um wieder fließen zu können.
Wenn du dir selbst schon lange keine echte Pause mehr erlaubt hast – diese Folge ist für dich.
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Transkript
Immer beschäftigt, doch wenig Ergebnis, wie Dauerstress deinen
Flow und deine Kreativität zerstört.
Doch zuerst das Intro.
Moin und herzlich willkommen zu Größenwahnsinnig, dem Podcast
für Frauen, die nach Größe und Sinn in
ihrem Leben streben.
Tauche ein in schamanische Weisheiten, energetische Praktiken und
Mindset-Themen, um deine innere Stärke zu entdecken.
Bist du bereit, die Kontrolle über dein Leben
zu übernehmen?
Dann lass uns gemeinsam wachsen.
Hast du schon mal von den Begriffen gehört?
Fight or flight Modus oder rest and digest.
Das sind ja Urinstinkte.
Das ist ja, okay, Säbelzahntiger, Hilfe, Hilfe und
los und fight or flight und dann entweder
rennst du oder du kämpfst.
Und wenn der Säbelzahntiger dann wieder weg ist
und alles ist in Ordnung, kannst du dich
ausruhen und verdauen, weil in dem Moment, wo
du in diesem fight or flight Modus bist,
verdaut dein Körper auch nicht.
Da fährt seine eigenen Regularien so runter, dass
du wirklich on point fight or flight Modus
machen kannst, wenn der Säbelzahntiger mal wieder um
die Ecke kommt.
Und in der heutigen Zeit dürfen wir es
nicht unterschätzen, wie sehr wir alle im fight
or flight Modus leben.
Ich muss noch dies, ich muss noch das,
40 Stunden Arbeitswoche, dazu noch gefühlt mindestens eine
Stunde auf Instagram, was auch absolut Dopamine und
fight or flight schön befeuert.
Dann muss ich noch dies, ich habe noch
die 30 Termine und wehe, ich gehe nicht
zu dem Spinning Kurs, den ich ja schon
seit drei Wochen gebucht habe.
Das macht Dauerstress.
Das macht so krass Dauerstress und was auch
Dauerstress macht, ist eine zu volle Wohnung.
Wenn du einfach so viele Sachen angehäuft hast,
dass du das Gefühl hast, dem auch nicht
mehr herzuwerden.
Also sind die ganzen, sind manchmal auch nur
kleine Dinge.
Du kommst nicht zum Aufräumen, du kommst nach
Hause und hast nicht dieses Gefühl, alles gut,
ist mein safe space, sondern du kommst nach
Hause und denkst dir, alter, die Bude sieht
aus, oh mein Gott, ich weiß gar nicht,
wo ich zuerst anfangen soll.
Das macht Dauerstress und wir sind alle in
einer Gesellschaft groß geworden, wo Dauerstress zur Normalität
gehört.
Wehe, du bist nicht busy.
Wenn du jemandem sagst, wenn er dich fragt,
hallo hast du morgen Zeit und du sagst
ja oder du sagst nein, weil ich rumsitze
und nichts tue, dann ist so, hä?
Also Dauerstress, das hatte ich schon mal, dieses
Stress, das gehört für viele mit zum guten
Ton.
Was hast du am Wochenende gemacht?
Ich habe das, das, das, das, das und
das gemacht und dann haben wir uns noch
da mitgetroffen und mit den Freunden und mit
denen und du?
Und bei mir kommt ganz oft, ich habe
nichts gemacht.
Ich habe rumgesessen, ich habe Buch gelesen, ich
habe vielleicht Pflanzen eingetopft, aber nicht so, dass
ich denke, oh mein Gott, das muss ich
jetzt machen, sondern das möchte ich jetzt machen.
Das ist ein ganz, ganz großer Unterschied.
Ich versuche persönlich auch das Wort Stress zu
vermeiden, ich habe wenn einmal Zeitdruck, aber Stress
versuche ich für mich aus meinem Wortschatz rauszunehmen,
jetzt natürlich für diese Podcast-Folge nicht, weil
da reden wir ja gerade drüber, aber wenn
man mich fragt, ob ich Stress habe, habe
ich schon lange aufgehört nein zu sagen, also
beziehungsweise zu sagen, ich habe keinen Stress, dann
habe ich, dann habe ich Termindruck, aber ich
kann dir ehrlich gesagt gar nicht sagen, ich,
das ist jetzt wieder gerade, wieder vorne im
Gedächtnis, ich kann dir jetzt wahrscheinlich in zwei
Wochen berichten, ob ich das Wort wieder implementiert
habe oder halt auch nicht.
Also mir ist es bis jetzt noch nicht
aufgefallen und was mir aber aufgefallen ist, dass
ich trotzdem im Fight-or-Flight-Modus gelebt
habe, auch die letzten Wochen und Monate, bis
zu Weihnachten, also bis zu dem Datum 21.
oder 22.
Dezember, ich habe ja meine Raunachtsbegleitung gemacht, die
habe ich vorher komplett aufgenommen, die ganzen Podcasts,
dann habe ich die E-Mails dazu schon
geschrieben gehabt, ich habe das Workbook gemacht und
dazu noch nebenbei gearbeitet und so weiter und
so fort, das war für mich und meinen
Körper wirklich Fight-or-Flight-Modus und das
hat mich meinen Körper dann zu Weihnachten spüren
lassen, ich bin krank geworden, also ich bin
einmal vollkommen ausgenockt worden, das ist für mich
immer so ein Alles-Klar-Mehr-Lang, das
war hier zu viel, mein Körper sagt jetzt
einmal kurz, wir treten mal ganz hart auf
die Bremse und danach bin ich auch irgendwie
nicht wieder in so einen richtigen Flow gekommen,
also ich habe bestimmt drei Wochen gebraucht, bis
ich wieder in den Flow gekommen bin und
in den drei Wochen habe ich wirklich wenig
bis gar nichts gemacht.
Ich habe viel geschlafen, ich habe viel rumgelegen,
ich habe dann mal hier rumgetüdelt und da
rumgetüdelt, aber nie so, dass ich das im
Kopf hatte, dieses oh mein Gott und ich
muss noch und so, sondern einfach nee.
Und dann mache ich das nicht, bin dann
mit einer Freundin auch den ganzen Tag in
die Sauna gegangen, habe dann da ein Buch
gelesen und habe dann gemerkt, wie langsam meine
Kreativität wiedergekommen ist.
Ich habe nachts angefangen, wieder sehr, sehr krass
zu träumen, also ich habe eine Uhr an
nachts, um meinen Schlaf so ein bisschen zu
checken und ich gucke mir morgens auch an,
wie habe ich geschlafen, beziehungsweise wie denkt meine
Uhr, dass ich geschlafen habe, es sind ja
immer noch wie fühle ich mich und was
sagt meine Uhr, aber ich finde es schon
sehr spannend, weil vor dieser Zeit, in meinem
Fight-or-Flight-Modus, vor Weihnachten, ich habe
so wenig geträumt, ich habe wirklich so wenig
geträumt, weil mein Körper einfach auf Dauerstress war
und danach, nachdem ich dann krank war und
mein Nervensystem runterreguliert habe, also ganz entspannt war,
ich habe auch ganz viel für mich gemacht,
ich habe gejournalt, ich habe die Rauneichte zelebriert,
ich habe EFT-Tapping gemacht, ich habe meditiert
und danach habe ich immer mehr gemerkt, okay,
ich bin morgens wach geworden, ich wusste, wovon
ich geträumt habe, es war teilweise wirklich, also
auch was ich jetzt immer noch träume, es
ist teilweise wirklich wild, was ich träume, aber
ich träume wieder und ich träume aktiv wieder
und wenn ich jetzt meine Uhr angucke, sehe
ich ganz viel REM-Schlaf, ich sehe Tiefschlafphasen,
ich sehe wenig Aufwache, mitten in der Nacht
und das ist ehrlich, das ist, weil mein
Nervensystem runtergefahren ist und ich nicht mehr gerade
in diesem Dauerstress- beziehungsweise Fight-or-Flight
-Modus bin, sondern weil mein Nervensystem nachts sich
so regulieren kann, dass ich wieder träumen kann,
dass ich wieder Sachen verarbeiten kann im Traum
oder vielleicht auch andere Sachen hochkommen, weil mein
Nervensystem einfach ruhiger ist und das unterschätzen wir
in der Gesellschaft total.
Ehrlich, ich auch, ich habe auch immer gedacht,
okay, ich funktioniere doch, ist doch alles in
Ordnung und jetzt in den letzten Wochen ist
mir aufgefallen, nee, vielleicht war doch nicht alles
in Ordnung, vielleicht muss ich noch mehr auf
mich achten, das ist vielleicht auch jetzt gerade
die Zeit, wo man ein bisschen auf sich
achten darf, das kommt in zwei Folgen, was
gerade für ein chinesisches Jahr ist, das werde
ich in zwei Folgen behandeln, aber wir müssen
mehr auf uns achten.
Wir dürfen uns Pausen nehmen, ich sage das
wirklich öfter hier im Podcast, aber wir dürfen
uns Pausen nehmen und wenn du eine Erlaubnis
brauchst, here it is, du darfst dir eine
Pause nehmen, du darfst dir mal zehn Minuten
mit dem Kaffee nehmen oder mit dem Tee
oder du darfst auch mal einfach nur rumsitzen
und in die Luft starren, das muss man
wieder lernen, vor allem, wenn man diesen Dauerstress
gewohnt ist, muss man das lernen und ich
darf mich davon nicht freisprechen, ich bin jetzt
seit drei Jahren selbstständig und probiere, auch da
sind wir wieder bei der letzten Podcast-Folge,
probiere mich viel aus, weil ich immer noch,
also, weil ich die letzten drei Jahre noch
nicht meinen Flow gefunden hatte, wo ich gesagt
habe, okay, das ist wirklich das, was ich
machen möchte und ich habe dauerhaft gearbeitet, also,
sobald ich zu Hause war und Zeit hatte,
habe ich mich am PC gesetzt und auch
wenn ich nicht die Zeit hatte, habe ich
mich am PC gesetzt und habe ganz, ganz
viel am PC gesessen, mit der Ausnahme in
Norwegen letztes Jahr, da hatte ich ja kein
PC dabei, das waren wirklich mal zehn Tage
offline, aber ich sitze so viel am PC
und bin deswegen so gestresst gewesen, was ich
jetzt aber auch erst mitkriege, das ist so
retrospektiv betrachtet, wie man es ja so schön
sagt, dadurch war ich die ganze Zeit beschäftigt,
aber ich konnte meine Kreativität gar nicht fließen
lassen und jetzt, dadurch, dass ich jetzt wirklich
mal ein bisschen runtergefahren bin, es kommen Sachen
auf mich zu, es kommen gerade so kreative
Schübe, es kommen Ideen, die hatte ich vor
einem halben Jahr nicht, weil ich vor einem
halben Jahr so im Hustle-Modus gefangen war
und jetzt ist es so, die kommen von
alleine, gefühlt, die Sachen, es ist total schön,
es ist schön, die auch anzuerkennen, um mich
dann auch hinzusetzen, mich darüber zu freuen, dass
da auf einmal Sachen kommen und dass das
jetzt irgendwie bei mir gerade alles ein bisschen
ineinander rein fließt, also verstehe mich nicht falsch,
die drei Jahre totalen Hustle für mein Business
waren großartig, weil ich so viele neue Sachen
gelernt habe und so viele Sachen einfach ausprobiert
habe, unter anderem auch einfach gesagt habe, ich
mache jetzt einen Podcast und jetzt sind wir
schon bei Folge 69, also es ist großartig,
das sind 69 Wochen Content, kontinuierlich, jeden Dienstag,
es ist einfach wild und jetzt floht es
bei mir einfach und ich habe, darüber reden
wir in der nächsten Podcast-Folge auch, ich
habe mir jetzt eine Coaching gesucht, für mich
selbst auch, weil wir müssen auch an uns
arbeiten, aber dazu mehr in der nächsten Podcast
-Folge, deswegen ist vielleicht diese Podcast-Folge eine
Reminder an dich, hey, wie viel Zeit nimmst
du dir eigentlich für dich, nimmst du, also
und nicht, ich muss, sondern ich möchte entweder
oder ich sitze einfach mal rum, ohne vielleicht
Netflix zu schauen, ohne die 30 To-Dos
abzuarbeiten.
Ich habe in 2025 schon angefangen, nachdem ich
die Folge mit Miriam aufgenommen habe, zu sagen,
okay, die ersten 30 Minuten am Tag gehören
mir, das habe ich eine ganze Zeit lang
durchgezogen, denn es ist leider wieder ein bisschen
eingeschlafen, durch, wieder Fight-or-Flight-Modus und
ich muss und ich muss und es muss
fertig sein, die Deadline gilt und ich habe
es jetzt durch eine neue Challenge wieder angefangen,
ich habe eine Morgenroutine von 45 Minuten und
das ist eine Morgenroutine, die wirklich nur für
mich ist und danach geht es erst los
mit Zähneputzen und so weiter und so fort,
also das ist da nicht inkludiert drin, sondern
es geht um Visualisierung, es geht um EFT
-Tapping, es geht um schamanisches Reisen beziehungsweise Meditation,
bei mir ist es meistens das schamanische Reisen,
aber wirklich auch 30 Minuten am Morgen hinzusetzen
und zu sagen, das ist meine Zeit und
lass Wasser trinken und so, also ich habe
wirklich eine Morgenroutine jetzt implementiert, die richtig gut
funktioniert für mich und die mich einfach ohne
Handy aufwachen lassen, nicht sofort ans Handy gehen,
sondern wirklich sich hinzusetzen und zu sagen, okay,
die erste bei mir ist jetzt eine Dreiviertelstunde,
die gehört mir, ohne dass ich mit Dopamin
befeuert werde, dass ich in Fight-or-Flight
-Modus gehe, weil ich denke, okay, ich muss
ja, nein, muss ich nicht und seitdem sind
auch meine Tage ruhiger geworden, also vielleicht ist
das jetzt gerade der Reminder an dich, hey,
wie sieht es bei dir aus, wie stehst
du morgens auf, hast du fünf Minuten für
dich oder zehn und wenn es richtig gut
läuft, 15 Minuten?
Nein, niemand muss 45 Minuten machen, vor allem
die Mamis unter uns, habt ihr einfach, also
ist schwierig, ich habe eine, ich habe eine
Kollegin, mit der habe ich gesprochen, die sagte,
okay, ich stehe morgens halt um halb fünf
auf, dann habe ich die erste Stunde für
mich, bevor alle anderen wach werden, das kann
man natürlich auch machen, wenn man die Kapazitäten
frei hat und 45 Minuten kann ich mir
nehmen, weil ich aber mich um niemanden anders
kümmern muss, als um mich selbst.
Pass es immer auf dein eigenes Leben an,
kannst du dir die Zeit nehmen, kannst du
dir vielleicht die erste Stunde Handy frei nehmen,
ohne dass dann schon 30 Nachrichten in der
Gruppe sind und 30 Nachrichten in der Gruppe
und dann kriegst du auch noch vielleicht von
deinem Chef oder deiner Chefin eine Nachricht, kannst
du dir vielleicht eine Handyfreie Zeit morgens einrichten,
um deinen Tag mit dem richtigen Vibe zu
starten, ohne Fight or Flight, ohne Dauerstress, sondern
vielleicht fünf Minuten Kaffee oder Tee und vielleicht
eine halbe Stunde ohne Handy, bevor dein Gehirn
wieder befeuert wird von außen und in der
nächsten Podcast Folge möchte ich mit dir darüber
reden, der Schuster hat die schlechtesten Schuhe, warum
wir uns oft selbst vergessen.
Ich freue mich auf die Folge und ich
hoffe, du hast jetzt erst mal einen schönen
Tag und wir hören uns dann nächste Woche
wieder.
Vielen Dank, dass du heute wieder bei Größenwahnsinnig
dabei warst.
Schön, dass du dir die Zeit für dich
genommen hast.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den
Podcast und hinterlasse eine Größenwahnsinnige Bewertung.
Teile diese Episode mit einer Freundin, die bereit
ist, ihre persönliche Reise zu beginnen und bis
wir uns wieder hören, gehe mit offenen Augen
durch die Welt und werde größenwahnsinnig.
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