GRÖßENwahnSINNig

Melanie Möller

#085 Zwischen Spiritualität und Realität: Warum wir hier sind, um Mensch zu sein

19.05.2026 12 min

Zusammenfassung & Show Notes

Warum sind wir eigentlich hier?
Diese Frage beschäftigt mich schon seit Jahren – und ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile ganz fest daran, dass wir nicht einfach zufällig hier auf der Erde sind.
In dieser Folge spreche ich mit dir darüber, warum ich glaube, dass wir geistige Wesen sind, die gerade das Menschsein erleben. Warum unsere Seele Erfahrungen sammeln möchte. Warum auch Herzschmerz, Chaos, Scheitern und dunkle Phasen dazugehören.
Und gleichzeitig reden wir darüber, warum Spiritualität für mich nicht bedeutet, 10 Zentimeter über dem Boden zu schweben.
Ich teile mit dir:
  • warum ich an frühere Leben und Seelenaufgaben glaube
  • weshalb wir hier sind, um zu lernen
  • warum ich die Extreme in der „Spiribubble“ schwierig finde
  • weshalb Spiritualität und Bodenständigkeit zusammengehören dürfen
  • warum schwere Erfahrungen oft Wachstum auslösen
  • und wie du deinen ganz eigenen Mittelweg finden kannst
Für mich geht es nicht darum, sich komplett in Spiritualität zu verlieren. Es geht darum, Mensch zu sein. Mit allem, was dazugehört.
Mit Freude. Mit Chaos. Mit Schmerz. Mit Wachstum. Mit echter Verbindung.
Kindly Reminder: Du musst nicht perfekt spirituell sein. Du darfst geerdet sein und trotzdem fühlen, dass es mehr gibt.

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Transkript

Warum sind wir eigentlich hier auf der Erde? Das besprechen wir in der heutigen Podcast-Folge. Doch zuerst das Intro. Moin und herzlich willkommen zu Größenwahnsinnig, dem Podcast für Frauen, die nach Größe und Sinn in ihrem Leben streben. Tauche ein in schamanische Weisheiten, energetische Praktiken und Mindset-Themen, um deine innere Stärke zu entdecken. Bist du bereit, die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen? Dann lass uns gemeinsam wachsen. Schön, dass du auch heute wieder dabei bist. Ich hoffe, du hast letzte Woche irgendwas gemacht, wo du gedacht hast, okay, dazu bin ich nicht 100 Prozent bereit, aber jetzt mache ich es einfach trotzdem. Wenn ja, schreibt mir. Ich würde es feiern, das zu lesen. Ich liebe das, wenn jemand schreibt und gesagt wird, hier, ey komm, das und das habe ich gemacht oder das und das habe ich jetzt gemacht und da habe ich gedacht, ey, ganz ehrlich, Melanie würde es auch so machen. Ja, go ahead, girl. Los. Ich habe auf Instagram, mal wieder, ich bin auch viel auf Instagram unterwegs, habe ich was gelesen und fand das so inspirierend, dass ich gedacht habe, weißt du, was du daraus machst? Eine Podcast-Folge, weil es kommt nicht von ungefähr, dieses Zitat und ehrlicherweise habe ich mich erst letzte Woche genau darüber auch mit einer Freundin ausgetauscht und diese Diskussion kommt bei mir sehr oft hoch, weil ich es ganz genau so sehe und zwar dieses Zitat ist, das habe ich jetzt aus dem Englischen übersetzt, weil es einfacher ist. Ich bin kein Mensch mit gelegentlich spirituellen Momenten, sondern ich bin ein geistiges Wesen, das gerade das Menschsein erlebt. Weil ich glaube, das vergessen wir hier. Also, ich bin auch der Meinung, ich bin wirklich ganz felsenfest der Meinung, dass es genau so ist. Wir haben frühere Leben. Unsere Seele sucht sich eine Lernaufgabe in diesem Leben raus. Wir inkarnieren auf diese Erde und wir wollen das Menschsein leben. Wir wollen das wissen. Wir wollen wissen, wie sich ein Herzschmerz anfühlt. Wir wollen wissen, wie sich Enttäuschung anfühlt. Wir wollen wissen, wie Hassel sich anfühlt. Und in der heutigen Gesellschaft gibt es halt so zwei krass Extreme, die, die sagen, boah, das ganze Spirituelle und so, das gibt es alles nicht und das ist alles Humbug und gut, alles klar, ist deine Meinung, ist es in Ordnung, das ist vielleicht auch deine Lernaufgabe hier in diesem Leben. Ich persönlich war ja auch nicht anders. Ich habe ja auch immer mit den Augen gedreht, wenn hier irgendjemand angefangen hat, vor zehn Jahren darüber zu reden. Jetzt sitze ich hier mit meinem Podcast und bin Schamanin. Andere sind aber das andere Extrem, die, die nur noch spirituell unterwegs sind und gefühlt zehn Zentimeter über dem Boden nur noch schweben und alles ist rosarot und alles soll immer so sein und Du musst dich ja nur und dann musst du nur dies und bitte meditiert drei Stunden am Tag, weil sonst kannst du auch nicht. Ja, du merkst von meiner Totalität, was ich davon halte und ich glaube, der gesunde Mittelweg ist super, super wichtig. Also deswegen, ich finde dieses Spiribubble, das habe ich ja öfter schon gesagt, auf Instagram schwierig. Dieses, okay, du machst Karten legen und du hältst dich nur noch daran. Ich habe nichts gegen Karten. Ich zähle auch Orakel-Karten und ich mache aber auch Tarot-Karten, aber immer mit einem gewissen Augenmaß. Oder ich muss mich nur noch, keine Ahnung, mache nur noch 365 Tage im Jahr, zehn Stunden Meditation am Tag oder es muss sich alles irgendwie begründen lassen auf irgendwelche Art und Weisen. Oder, dass du dich halt in eine spirituelle Praxis reinfallen lässt und dich da drin verlierst. Das finde ich super, super krass zu sehen. Also, ich folge diesen Menschen ehrlicherweise auch nicht. Manchmal werden sie immer reingespült, dann kriege ich wirklich gefühlt, also auf jeden Fall sehe ich dann das Innere meines Gehirns, weil meine Augen so doll verdrehen, dass ich denke, oh mein Gott, Mensch, Mädchen, okay, alles klar. Der gesunde Mittelweg, der macht's. Ja, ich glaube schon, also ja, ich bin davon überzeugt, dass wir eine Seele, unsere Seele unser Hauptaugenmerk eigentlich ist und wir aber hier sind, um alles zu erfahren. Wir möchten scheitern. Die Seele ist so umfassend, die kennt das nicht, die möchte scheitern, die möchte diese Gefühle leben, die möchte die positiven Gefühle leben, genauso wie die negativen Gefühle. Und vielleicht möchte sie auch mal eine dunkle Phase haben, weil daraus man sich wieder rauskämpfen kann. Erstmal Punkt Nummer eins, maximale Willenstärke. Punkt Nummer zwei, auch einfach dieses Gefühl und dann hinterher auch die Connections zu neuen Leuten zu haben, die man nachvollziehen kann, wo sie vielleicht gerade stehen, weil man selbst zwei Jahre vorher da gestanden hat, vor dem Nichts. Vielleicht Haushof, Hund, Kinder oder Haushof, Hund, Ehemann oder Ehefrau und dann wird sich getrennt, das Haus wird verkauft und du stehst vor dem Nichts und denkst in dem Moment so, ey, was passiert mir hier gerade? Und zwei Jahre später bist du so, so viel weiter und dann nehmen dich andere Leute als Vorbild für. Und ich finde es ja nicht schlecht, das mache ich ja auch, immer die Spiritualität wieder mit ins Boot zu holen und zu sagen, ja, klar, wir können unsere, unser unser Dasein hier auf der Erde leichter machen, wenn wir zum Beispiel uns mal ein paar Seelenteile wiederholen, wenn wir vielleicht mal eine Regexession machen, wenn wir uns vielleicht mal ein paar Orakelkarten ziehen, wenn wir mal eine Kundalini-Activation machen, also es gibt ja so, so viel, immer das, was wenn irgendjemand sagt, okay, das ist jetzt gerade meistens zum Beispiel Human Design, Astrologie, es gibt ja so, so viele Möglichkeiten, aber denkt immer dran, es ist ein Tool und es ist ein bisschen zwischendurch mal so ein bisschen, okay, ich kann vielleicht ein klein bisschen abkürzen, aber wir sind trotzdem immer noch hier, um Mensch zu sein und wir sind auch, bin ich auch überzeugt von, auf diese Erde, jetzt zu diesem Moment, um genau das mitzuerleben. Und ich bin auch sauer, was hier draußen so passiert. Und das ist aber für mich wieder ein innerer Motivator, weiter zu machen mit dem, was ich mache. Und wir sind auf diese Erde, um zu lernen. Damit wir in der nächsten Inkarnation vielleicht entweder schon ein paar andere Seelenteile wieder haben oder andere Erfahrungen gemacht haben, wo die Seele dann sagt, okay, das haben wir jetzt in diesem Leben gelernt, das lernen wir halt nicht im nächsten. Wenn du halt einen Hermann hast, der sich vor allem verschließt und sagt, ich ziehe meinen, ziehe meinen Stiefel hier von A nach B durch, sterbe dann, dann sagt sich die Seele halt hinterher, okay, Hermann, hast du nicht verstanden, machen wir nächstes Leben einfach noch mal. Das wäre für mich gar nichts, aber darf jeder für sich selbst entscheiden. Und auch zu dem, ich bin auf meinem Weg, werde ich dir in zwei Podcast-Folgen was erzählen, worüber ich philosophiert habe, nachgedacht habe und gedacht habe, ja, es macht so viel Sinn, aber das teasern wir jetzt nur an, das spreche ich jetzt nicht aus. Deswegen, in dieser Podcast-Folge geht es eher darum, okay, wie siehst du vielleicht das? Hast du da schon mal drüber nachgedacht? Weil ich bin, ich habe mindestens einmal die Woche ein Gespräch genau darüber, dieses, hey, ich bin Schamanin, ich bin bodenständige Schamanin, weil dieses zehn Zentimeter über allem schweben, macht für mich gar keinen Sinn, weil dafür sind wir nicht hier. Vielleicht wären überhaupt mal zeitweise, dass man sich einmal nach oben hin connectet, aber du kannst genauso gut auf dem Boden stehen, nach unten hin verwurzelt sein und nach oben hin angebunden. Du musst nicht schweben. Und vor allem setzt du, oder hebst du dich damit von anderen ab, wo ich immer denke, ja, aber das ist, also für mich fühlt sich das nicht so hundertprozentig richtig an. Das ist immer so ein bisschen, ich bin immer ein bisschen oben drüber. Und dann kommen halt die, die total geerdet sind und nach oben gar keine Anbindung haben und sagen, man ist total verrückt. Also für mich ist es einfach das Mittelmaß, deswegen bin ich so, wie ich bin. Ist genau mein Weg und jetzt für dich ist einfach nur dieses, okay, wo stehe ich vielleicht gerade? Bin ich vielleicht sehr, sehr, sehr geerdet und nach oben nicht angebunden? Oder bin ich nach oben angebunden und schwebe? Möchte ich das vielleicht so machen? Vielleicht ist es auch deine Lernaufgabe hier. Ein bisschen über dem, über dem Ding schweben. Oder was fehlt mir gerade? Oder kann ich das genauso sehen oder sehe ich das einfach komplett anders? Ich liebe ja auch komplett andere Meinungen. Also von daher, schreibe mir, wenn du eine komplett andere Meinung hast. Oder das vielleicht ein bisschen anders siehst. Einfach, ich möchte auch lernen. Ich freue mich über andere Meinungen, weil ich sitze ja genauso in meiner eigenen Bubble. Die anderen haben ihre Spiribubble, die so Highspiri, Endspiri und nur noch alles Spiri sind und ich sitze halt in so einer Zwischenwelt und denke mir so, ja, ich fühle mich hier ganz wohl. Und spannenderweise ziehe ich auch genau die Leute an, die sich da auch wohl fühlen. Dieses, okay, wir sind Menschen, aber es gibt noch mehr. Das, was wir nicht sehen, wir können damit uns aushelfen, wir können damit lernen, wir können uns damit weiterentwickeln, aber wir schweben halt nicht die ganze Zeit. Und das sind meine Menschen. Wozu du auch gehörst, weil du diesen Podcast gehörst. Total cool. Auch ich habe Vorurteile. Manchmal denke ich mir so, ja, ich würde zum Beispiel, ich hätte einfach pauschal gesagt, alle aus dem Gesundheitswesen, wie ich damals, das ist so gar nicht meine People. Und jetzt kommen immer mehr aus dem Gesundheitswesen auf mich zu und sagen, okay Melanie, ich weiß, es gibt diese eine, diese eine Variante, genauso wie ich es ja auch kenne. Es gibt diese Gerätemedizin, diese chemische Medizin, aber es gibt da auch noch mehr und ich merke, dass mir das mehr auch gut tut. Vielleicht um auch besser noch in dieser normalen Welt zurecht zu kommen. Und die kommen auch zu mir zu sehen, Theracolum, und gehen dann weiter. Und meine chemische Lehrerin hat auch alles, also vom Beruflichen alles mit dabei. Anwälte, Richter, Ärzte, alles. Und das finde ich total cool. Also ich habe auch schon ein breites Portfolio, aber auch bei ihr vor allem, sie arbeitet auch mit Männern. Das finde ich auch noch mal spannender. Ist es nicht meins, dafür bin ich einfach nicht hier. Das wissen wir hier. Aber sie arbeitet auch mit Männern. Und deswegen kann man gar nicht so pauschalisieren. Und da darf ich mich auch immer wieder daran erinnern, zu sagen, okay, vielleicht sehe ich manchmal Menschen und habe für mich auch Vorurteile. Und auf einmal kommen die auf mich zu und sagen, ey Melanie, können wir mal zusammenarbeiten? Ja, na klar können wir das. In meiner Welt, wenn du weiblich bist, aber na klar können wir das. Und dann merke ich auf einmal, wie spirituell doch Menschen sind. Wie sehr sie doch nach oben ein klein bisschen angebunden sind, obwohl sie nach unten sehr, sehr verwurzelt sind. Also wie gesagt, wenn du dir das hier anhörst und denkst, eigentlich habe ich da mal Bock drauf, aber ich glaube nicht, dass es was für mich ist. Schreib mir. Können wir drüber reden. Können wir uns austauschen. Und ganz ehrlich, einfach mal machen. Könnte ja gut werden. Wie ich mit meinen Reisen. Oder mit meinem Schamanismus. Ich habe das nicht geplant, dass ich das beruflich machen möchte. Ich habe meine Schamanismusausbildung gemacht, weil ich gemerkt habe, das ist was für mich. Das ist was Inneres für mich. Das bin ich. Aber ich wollte es nicht nach außen tragen. Und jetzt sitzen wir hier. Das soll es auch wieder mit der heutigen Folge gewesen sein. Aber nächste Woche möchte ich mit dir über ein Thema reden, was wir, wenn du schon ein OG, also ein Anfangsmitglied dieses Podcastes bist, in der allerersten Folge besprochen haben, würde ich noch mal ein bisschen anders beleuchten. Und zwar niemand will kommen, um dich zu retten. Ich habe da Zusätze zu. Aber das ist auch wieder ein kleiner Teaser für nächste Woche. Also schaltet auch nächste Woche wieder ein. Und dann hören wir uns nächste Woche. Habe aber jetzt erst mal eine schöne Woche. Vielen Dank, dass du heute wieder bei Größenwahnsinnig dabei warst. Schön, dass du dir die Zeit für dich genommen hast. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und hinterlasse eine größenwahnsinnige Bewertung. Teile diese Episode mit einer Freundin, die bereit ist, ihre persönliche Reise zu beginnen. Und bis wir uns wieder hören, gehe mit offenen Augen durch die Welt und werde größenwahnsinnig.

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