GRÖßENwahnSINNig

Melanie Möller

#086 Niemand wird kommen, um dich zu retten – aber dich hält auch niemand auf

26.05.2026 9 min

Zusammenfassung & Show Notes

Niemand wird kommen, um dich zu retten.
Und gleichzeitig kommt auch niemand, um dich aufzuhalten.
Genau darüber spreche ich heute mit dir.
Denn vor 1,5 Jahren habe ich bereits eine Podcastfolge mit genau diesem Titel aufgenommen – und heute sehe ich vieles noch einmal tiefer.
Ja, du bist für dein Leben verantwortlich. Für deine Entscheidungen. Für deine Heilung. Für deinen Weg.
Aber gleichzeitig vergessen wir oft: Die größte Person, die uns aufhält, sind meistens wir selbst.
In dieser Folge spreche ich mit dir darüber:
  • warum Selbstverantwortung so wichtig ist
  • weshalb dich niemand retten kann – aber begleiten darf
  • warum Angst oft nur alte Geschichten in deinem Kopf sind
  • wie sehr uns die Meinung anderer beeinflusst
  • warum ich mir mit 35 ein Lippenpiercing habe stechen lassen
  • und weshalb deine 100% Überlebensrate ein verdammt guter Reminder ist
Diese Folge ist ein liebevoller Arschtritt. Ein „let’s fucking go“. Ein Reminder daran, dass du wahrscheinlich viel stärker bist, als du gerade denkst.
Kindly Reminder: Alles, was du bisher erlebt hast, hast du überlebt. Statistisch gesehen bist du ziemlich gut darin.

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Transkript

Niemand wird kommen, um dich zu retten. Und warum das jetzt anders ist als vor 1,5 Jahren, erfährst du in der heutigen Podcast-Folge, doch zuerst das Intro. Moin und herzlich willkommen zu Größenwahnsinnig, dem Podcast für Frauen, die nach Größe und Sinn in ihrem Leben streben. Tauche ein in schamanische Weisheiten, energetische Praktiken und Mindset-Themen, um deine innere Stärke zu entdecken. Bist du bereit, die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen? Dann lass uns gemeinsam wachsen. Schön, dass du auch heute wieder dabei bist. Ich hatte ja in meiner allerersten Podcast-Folge den Titel Niemand wird kommen, um dich zu retten. Und es ist ehrlich, ich glaube, das ist auch immer noch so. Ich habe dazu aber ein paar Zusätze. Und deswegen dachte ich mir, hey, greifst du einfach noch mal auf. Es ist schon 1,5 Jahre her, und deswegen wollte ich diese Podcast-Folge noch mal machen. Damals habe ich auch gesagt, niemand wird kommen, um dich zu retten. Du musst dich selbst retten, beziehungsweise du darfst selbst für dich arbeiten. Und das sehe ich auch immer noch so. Und genauso, wenn man zu mir kommt und sagt, hey, Melanie, ich möchte eine Sehenteil-Rückholung haben. Ich bin auch nicht da, um dich zu retten. Bin ich nicht. Sage ich auch ganz klar. Ich bin die, die dich ein Stück begleitet, dir Sehenteile wiederholt, durch meine Skills, durch meinen Schamanismus, durch mein Schamansen. Aber wie du damit arbeitest, beziehungsweise was du dann hinterher aus dem machst, weil du deine Sehenteil zurückgekriegt hast, das ist immer deins. Du bist dafür verantwortlich, wenn du sagst, hey, weißt du was, ich liege jetzt mal die nächsten drei Wochen einfach nur im Bett, ich gehe auf Arbeit maximal, und sonst liege ich im Bett rum. Das ist deine Verantwortung. Das ist auch das, wo wir bei letzter Folge wieder wären. Das ist vielleicht auch die Experience, die deine Seele machen wollte. Genauso bist du aber dafür auch verantwortlich zu sagen, hey, pass auf, ich gehe zu einer Schamanin, ich gehe zu einer Heilpraktikerin, ich gehe zu einer Hypnose-Therapeutin. Auch das ist immer deine Entscheidung. Oder zu Reiki, du kennst das, Reiki, Kartenlegen und so weiter. Also ich möchte das nicht immer alles auffüllen. Du bist für dich selbst verantwortlich. Davon bin ich immer noch überzeugt. Was ich letztens gehört habe, was ich total geil fand, nämlich dieser Zusatz, dieses, niemand kommt, um dich zu retten, aber es kommt auch niemand, um dich aufzuhalten. Ich habe das gelesen und habe nur gedacht, wie geil ist das denn? Stimmt, sie kommen nicht, um mich zu retten, aber niemand hält mich auch auf. Die Einzige, die dich oder auch genauso, die uns, ich sage jetzt ganz klar uns, weil ich sitze auch in diesem Boot, die uns auffällt, sind wir selbst. Ich gebe dir da ein Beispiel. Ich wollte immer Instagram machen und ich habe mir dann auch für tausende Euro, das darf man eigentlich nicht mal erzählen, aber für tausende Euro Instagram-Coachings gemacht. Lehrgänge gemacht. Und ich habe da immer wieder gesessen und habe gedacht, oh ja, okay, verstehe ich, ich verstehe es. Und es ist cool zu sehen, dass da vielleicht auch 10, 20, 30, 40 Leute einen mega Erfolg haben oder auch vielleicht auch hunderttausende, was weiß ich wie viele. Es ist super cool zu sehen. Aber ich bin nicht so. Ich fühle das nicht. Ich fühle es nicht zu 100 Prozent. Und auch bei mir bin ich so, ich habe eine relativ starke Meinung für mich und ich bin ehemaliger People Pleaser, aber manchmal denke ich mir so, wenn ich irgendwas poste, oh, kann ich das so machen? Kann ich das so nicht machen? Und dann poste ich es vielleicht auch mal nicht. Auch das kommt bei mir vor. Und dann macht mir Instagram keinen Spaß. Und das möchte ich zum Beispiel jetzt ändern. Ich möchte aufhören. Also klar, habe ich mal irgendwo gehört, was Henning aus der dritten Klasse sagt, weil er Instagram-Posts sieht, ist eigentlich total egal. Das ist wirklich einfach egal. Aber trotzdem hält es uns auf. Es hält uns auf, vielleicht Sachen zu machen, weil es dann heißt, oh, hat sie jetzt gerade eine Mitleid-Crisis? Ja, vielleicht habe ich die. Und? Im Endeffekt ist es egal. Aber das ist trotzdem noch dieses Kleine, dieses Alte, was bei mir auch im Hinterkopf sitzt, wo ich immer denke, aber was ist denn, wenn die Person den Post sieht? Und ehrlich, ist es vollkommen egal. Punkt Nummer eins, sie wird es wahrscheinlich durch den Algorithmus diesen Post sowieso nie sehen. Punkt Nummer zwei, Menschen geben ungefragt Meinung, aber man kann diese Meinung halt auch ignorieren. Deswegen, wenn du irgendwas hast, wo du sagst, boah, hätte ich Bock drauf, aber niemand wird kommen, um dich zu retten und niemand wird kommen, um dich aufzuhalten. Mach es, do it. Ich weiß nicht, ob du es mitgekriegt hast, aber ich habe jetzt ein Piercing, ich habe einen Lippen-Piercing und ich bin jetzt gerade 35, mit 34 habe ich es mir stechen lassen. Ich hatte nie Piercings im Gesicht und ich fand es cool. Ich habe es bei einer Creatorin gesehen und dachte mir, das sieht so cool aus. Und dann habe ich mir bei Brigitte, keine Werbung nebenbei, so einen Fake-Lippen-Piercing gekauft, also so einen Fake-Nasen-Piercing, und habe mir das so auf die Lippe gemacht, so wie ich das haben wollte. Und habe dann Fotos gemacht, habe das auch zwischendurch mal drin gelassen und so. Und ich fand das immer so cool. Und ich habe mir das im August letzten Jahres überlegt und habe immer mal wieder, dann auch für mich ausgetestet, möchte ich das, möchte ich das nicht, weiß ich nicht, finde ich das immer noch cool, finde ich das auch noch zwei Wochen noch cool, weil ich bin auch jemand, ich bin mega hyped am Anfang und hinterher finde ich es doof. Es hat mich bis März gebraucht, bis ich wirklich zum Piercer gegangen bin. Und jetzt, ich liebe es, ich liebe es einfach nur. Habe ich dumme Sprüche kassiert? Habe ich, von einigen. Andere fanden es von Anfang an total cool. Jetzt bin ich auch so weit, also am Anfang muss man sich einen Stecker stecken lassen, jetzt habe ich sogar einen Ring drin, also genau das, was ich haben wollte und ich liebe es einfach nur. Und ich habe mir vorher so viele Gedanken gemacht, aber was denken die denn und was denken die denn? Und irgendwann habe ich gesagt, weißte was, ich mache das jetzt. Weil es ist im Endeffekt wichtig, was ich von mir halte, was ich von mir denke und niemand hält mich auf. Und ja, ich habe dumme Sprüche kassiert, das war einmal und danach war es dann auch in Ordnung. Und was, glaube ich, ganz gut dazu passt, also zu dem Allgemeinthema, niemand will kommen, um dich zu retten, aber niemand wird auch kommen, um dich aufzuhalten, ist ein Reminder an dich selbst, genauso wieder an uns selbst, wir sitzen im selben Boot. Wenn du dir deine Statistik mal kurz anguckst, von Stand jetzt gerade in diesem Moment. Du hast diesen Podcast, das bedeutet, du bist am Leben und dementsprechend hast du eine hundertprozentige Überlebensrate von all den schlechten Tagen, die du jemals hattest. Und das ist statistisch gesehen, statistisch gesehen kann dich jetzt nichts mehr aufhalten. Du bist mindestens älter als höchstwahrscheinlich 20, wenn nicht sogar noch älter. Und du hast alles, wo du gedacht hast, dein Leben ist zu Ende und oh Gott, Herzschmerz und Jobverlust vielleicht oder Krankheit, du hast bis jetzt alles überlebt. Hundertprozentige Überlebensrate. Statistisch gesehen kann dich nichts mehr aufhalten. Deswegen, tu das, was du tun willst, mach das, was du machen willst. Wenn du nicht zu hundertprozentig bereit bist, kennst du die Podcast-Folge schon, dann mach es trotzdem. Könnte ja gut werden. Einer meiner Lieblingssprüche, könnte ja gut werden. Und ich hatte auch dunkle Phasen. Also ich hab das gelesen und hab gedacht, ja. Auch ich hatte dunkle Phasen, wo ich gedacht hab, oh Gott, was passiert denn jetzt? Was wird in zwei Jahren sein? Ja, in zwei Jahren ist eine Menge passiert. Diese eine dunkle Phase ist fast eigentlich nicht mehr der Rede wert. Manchmal ist das rauszoomen, nach draußen, Adlerperspektive aufrufen, gar nicht so blöd. Also nochmal, der Country Reminder. Hundertprozentige Überlebensrate und niemand wird kommen, dich zu retten. Und niemand wird kommen, um dich aufzuhalten. Deswegen, let's fucking go. Los, mach, mach, was du machen möchtest. Und da möchte ich nächste Woche auch wieder so ein bisschen randocken. Und zwar der Preis, den wir zahlen, wenn wir auf unserem Weg sind, über den eigentlich niemand redet. Aber das beschnacken wir in der nächsten Podcast -Folge. Ich wünsche dir jetzt erst mal eine schöne Woche. Und wir hören uns nächste Woche. Vielen Dank, dass du heute wieder bei Größenwahnsinnig dabei warst. Schön, dass du dir die Zeit für dich genommen hast. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und hinterlasse eine größenwahnsinnige Bewertung. Teile diese Episode mit einer Freundin, die bereit ist, ihre persönliche Reise zu beginnen. Und bis wir uns wieder hören, gehe mit offenen Augen durch die Welt und werde größenwahnsinnig.

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