GRÖßENwahnSINNig

Melanie Möller

#087 Der wahre Preis deiner Persönlichkeitsentwicklung – worüber niemand spricht

02.06.2026 10 min

Zusammenfassung & Show Notes

Alle reden darüber, wie schön Persönlichkeitsentwicklung ist. Wie frei man wird. Wie leicht plötzlich alles wird.
Aber kaum jemand spricht über den Preis, den du dafür zahlst.
Denn je mehr du bei dir selbst ankommst, desto bewusster wird dir plötzlich, was du nicht mehr möchtest. Welche Diskussionen dich Energie kosten. Welche Menschen dich triggern. Welche alten Muster du eigentlich längst hinter dir lassen willst.
Und genau darüber spreche ich heute mit dir.
In dieser Folge teile ich mit dir:
  • warum Persönlichkeitsentwicklung nicht immer leichter wird
  • weshalb Bewusstsein manchmal anstrengender ist als „einfach funktionieren“
  • warum du anfangen darfst, deine Energie zu schützen
  • was sich verändert, wenn du deine eigenen Werte plötzlich ernst nimmst
  • weshalb alte Muster immer wieder auftauchen
  • und warum dein Weg trotzdem jeden einzelnen Schritt wert ist
Ich spreche über Diskussionen mit „Herbert“, über alte Versionen von mir selbst und darüber, warum Wachstum oft im Stillen passiert.
Denn die wahre Arbeit sieht niemand. Die Gedanken nachts. Die Selbstreflexion. Das Grenzen setzen. Das Loslassen.
Kindly Reminder: Nur weil dein Weg manchmal schwer ist, heißt das nicht, dass du falsch abbiegst.

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Transkript

Was der Preis ist, den wir zahlen, wenn wir uns auf dem Weg zu uns selbst befinden, erfährst du in der heutigen Podcast-Folge doch zuerst das Intro. Moin und herzlich willkommen zu Größenwahnsinnig, dem Podcast für Frauen, die nach Größe und Sinn in ihrem Leben streben. Tauche ein in schamanische Weisheiten, energetische Praktiken und Mindset-Themen, um deine innere Stärke zu entdecken. Bist du bereit, die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen? Dann lass uns gemeinsam wachsen. Ich finde, dass du heute auch wieder dabei bist und heute möchte ich mit dir darüber reden, was es für einen Preis hat, wenn man anfängt, mit sich selbst zu arbeiten, über den einfach niemand redet. Weil alle sagen immer, oh ja, du bist ja auf deinem Weg und du hast ja schon so viel geschafft und das ist total schön und es wird ja alles irgendwie immer leichter und freier, weil du bist ja auf deinem Weg und du hast ja schon so viel abgegeben und du hast Sehnteile wiedergekriegt oder whatever. Und ich denke mir da immer nur so, nee, hatte ich vor zwei Wochen jetzt auch wieder, wo ich gedacht habe, das ist super Bullshit. Einmal stelle ich mir vor, wie es wäre, die Person von vor zehn Jahren zu sein. Einfach die unbedachte Melanie wieder, die stumpf zur Arbeit geht, stumpf CrossFit macht, ihr Leben lebt, Freunde hat, total outgoing ist, total irgendwie überall immer bei den Partys dabei, sich um andere Sachen gar keine Gedanken macht. Manchmal denke ich mir, was würde sie denn eigentlich jetzt gerade tun? Und du kennst es auch, wenn du auf deinem Weg bist, sonst wirst du diesen Podcast nicht mehr hören. Wenn du anfängst, auf deinem Weg zu gehen und zu merken, okay, das sind normale Strategien, die ich immer so gefahren habe, die ich aber gar nicht mehr fahren möchte, das sind vielleicht Kommunikationswege, die ich gar nicht mehr fahren möchte, das sind Sachen, die ich gar nicht mehr tolerieren möchte, weil ich jetzt andere Werte habe, weil ich für mich gemerkt habe, okay, wenn diese Situation auftritt, dann reagiere ich immer so und so und ich möchte das eigentlich gar nicht mehr. Ich möchte das ändern und du merkst auch schon irgendwie mitten im Satz, dass du auf einmal ein altes Muster verfällst und denkst, nee, warte, stopp, das möchten wir hier gar nicht mehr, wir müssen das mal kurz anders reframen für mich, weil ich kann das nicht mehr so aushalten. Das ist so viel schwerer, um einfach das einfach sein zu lassen, wie es ist, weil du dadurch auch wieder eine Entscheidung für dich hast und du lässt dein Leben nicht einfach so an dir vorbeiziehen, weil dir das gar nicht mehr so wichtig ist. Also ich habe da ein Beispiel, ich habe früher sehr gerne diskutiert. Ich diskutiere immer noch sehr gerne, aber das mache ich mit Bedacht. Ich bin jemand, wenn jemand anders eine Meinung hat, ihr kennt Herbert, unser kleiner Quotendeutscher, wenn Herbert eine Meinung hat und Herbert ist sehr, sehr bedacht auf seine Meinung. Ich weiß von Anfang an, ich spüre von Anfang an, okay, egal, um was wir jetzt gerade diskutieren, wenn ich versuche, Herbert einen anderen Blickwinkel auf das Ganze zu geben, auf das ganze Thema, ich weiß, er hört mir nicht richtig zu, er vielleicht sogar ignoriert er mich so ein bisschen, weil ich eine Frau bin, da wäre ich aber ganz fuchsig bei und er möchte eigentlich nur seinen Standpunkt äußern, er möchte, dass ich seinen Standpunkt annehme, wenn ich das von Anfang an merke. Früher hatte ich angefangen zu diskutieren und immer wieder zu erklären, immer wieder zu erklären, weil ich es nicht verstehe, warum man andere Meinungen nicht einfach mal annehmen kann, verstehe ich nicht. Ich liebe andere Meinungen und ich muss auch am Ende des Tages, wenn ich mit jemandem diskutiere, hinterher nicht deren Meinung annehmen, aber ich habe einen anderen Blickwinkel. Ich habe einen kleinen, also an meinen Teller, also an meinen Tellerrand, habe ich eine kleine T-Taste dran gekriegt, weil ich habe meinen Blickwinkel erweitert, das ist doch total geil. Herbert ist nicht so, Herbert hat da keinen Bock drauf, Herbert möchte seine Meinung, er hat eine vorgefertigte Meinung und fertig, Punkt, aus. Früher hatte ich diskutiert, heutzutage ich sitze dann da und halte den Mund. Es ist nicht so, dass ich nichts zu sagen habe und es ist auch nicht so, dass ich keine eigene Meinung dazu habe, aber ich frage wirklich innerlich ab, ist mir gerade meine Energie wert oder schütze ich mich jetzt einfach mal lieber selbst, behalte meine Energie bei mir und wenn Herbert fertig ist und ich aus der Situation rausgegangen bin, habe ich einfach nur mal zehn Prozent mehr Akku. Also auf seinem Weg zu sein und auf einmal sich selbst bewusster zu werden in Meinungen, in Werten, in Normen, in Entscheidungen, finde ich so viel schwerer als stumpf sein Leben zu leben, weil du immer wieder auch in dir abcheckst, ist es mir gerade das wert, mache ich das gerade so, wie ich eigentlich gerne sein würde, meine Zukunft sehe ich, oder verfalle ich gerade in alte Muster, weil irgendwas ist. Also es wird nicht immer leichter, nur weil du auf dem Weg bist. Ich finde, es wird schwieriger, weil du, also schwieriger und schwieriger, aber es wird anders anstrengend. Du hast vielleicht auch mehr Energie dafür, weil du einfach sagst, ey, das ist jetzt, das sind meine Werte und das ist mir wichtig und ja, es gibt Verhaltensmuster, die vielleicht von ganz früh kommen, die triggern mich und dann reagiere ich immer mit der gleichen Variante und dann halt für dich auch selbst zu sagen, hey, nee, stopp, da möchte ich jetzt gerade nicht reingehen. Das ist mein altes Ich und ich habe jetzt ein neues Ich. Was ich ganz oft höre, ist auch, das kann ich nicht machen, weil oh nee, also ich muss, also abends nach der Arbeit lege ich mich eigentlich nur noch auf die Couch und Doomscrolle und dann kann ich das nicht machen, weil die Arbeit ist ja so anstrengend. Denn ändere deine Arbeit. Du hast immer eine Option und wenn du anfängst, mit dir selbst zu arbeiten, merkst du, dass du auf einmal vielleicht auch deine Arbeit nicht mehr so gut kannst. Also nicht, dass du sie inhaltlich nicht gut kannst, sondern, dass du das, was in deiner Arbeit passiert, vielleicht nicht mehr so gut aushalten kannst und merkst, okay, vielleicht muss ich meine Arbeit mal ändern. Wir haben immer eine Option und umso mehr in dir selbst ankommst, umso mehr merkst du, dass du die Option hast, auch wegzugehen. Du kannst aufs Gesprächen gehen, du kannst dich entscheiden, in den Gesprächen nicht in Diskussionen teilzunehmen, auf die du einfach gar keinen Bock mehr hast. Also wenn hier sich bei mir in meinem Umfeld aufgeregt wird über Benzinpreise, ah, die Mund. Punkt Nummer eins, ich kann sie gerade nicht ändern. Punkt Nummer zwei, die 5% Akku hätte ich gerne für mich, um einen Podcast aufzunehmen, zum Beispiel. Würde ich sagen, ist es trotzdem lohnenswert? 100 Prozent, 100 Prozent. Es ist immer lohnenswert, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und vielleicht mal über seinen Tellerrand hinauszuschauen, um weiterzugehen. Es wird aber trotzdem, also von außen sieht es immer so, aber das ist bei allem so, dieses, keine Ahnung, du hast ein erfolgreiches Business aufgebaut, machst tonnenvoll Asche, keine Ahnung wie viel, und alle sagen immer so, ja, das ist ja so zugefallen. Wissen wir auch, ist absolute Bullshit. Genauso wie bei der Persönlichkeitsentwicklung. Das ist harte Arbeit. Und das ist die Arbeit, die du machst, wenn niemand hinschaut. Dieses du dich hinsetzt und darüber philosophierst, okay, die Situation von vor zwei Wochen, den Streit von vor zwei Wochen hätte da sein müssen. Hätte ich anders reagieren können? Hätte ich nicht anders reagieren können? Wo möchte ich hin in meinem Leben? Das ist die Arbeit, die niemand sieht. Zur Therapie zu gehen, zu einer Hypnosetherapeutin zu gehen, zu einer Schamane zu gehen, das sind alles Sachen, die sieht, das außen sieht es nicht, die sieht dann hinterher den Erfolg, in Anführungsstrichen. Oh, sie kann ja ihre Grenzen setzen. Oh, sie kann gut Abschlüsse. Also ja, diese Freundschaft ist jetzt vorbei, Punkt, aus, fertig. Das ist harte Arbeit. Und ob du vielleicht hinterher doch noch trauerst oder nicht, sieht halt niemand. Aber es wird immer vorausgesetzt, dass es dann ja dann ganz einfach war. Genauso ein Business aufbauen, ganz einfach. Und wenn der Erfolg da ist, super. Das ist ja so zugeflogen. Ja, du weißt gar nicht, wie viele Stunden ich vor meinem PC gesessen habe und einfach zwischendurch mal gedacht habe, was machst du hier eigentlich? Deswegen geh deinen Weg. Es wird nicht leichter und die Herrmanns dieser Welt werden immer so tun, als ob du es ganz einfach hattest, aber wir wissen beide, das ist nicht so wahr. Würde ich trotzdem immer wieder diesen Weg gehen, in den letzten zehn Jahren, ja. Ich würde immer wieder die Richtung einschlagen. Ich würde immer wieder mich für mich selbst entscheiden, auch wenn es manchmal schwierig ist, auch wenn mal die Melanie vor zehn Jahren das so viel einfacher hätte vielleicht, weil stumpfer unterwegs. Ich würde es trotzdem wieder tun. Vielleicht hast du dich da ein bisschen wiedergefunden und kannst vielleicht mit der ein oder zwei Situationen, wo du vielleicht einen Herrmann hast, ein bisschen besser umgehen. Das würde mich freuen. Und das soll es auch schon wieder mit der heutigen Podcast-Folge gewesen sein. Und nächste Woche werde ich dir wahrscheinlich ein bisschen was von Portugal erzählen, weil ich da nämlich wieder aus Portugal da bin. Vielleicht wieder als anderer Mensch, wo wir dann wieder dabei wären. Also ganz ehrlich, diese Reise nach Portugal wird auch eine Reise zu mir selbst. Ich habe nicht vor, Musik zu hören oder Podcasts zu hören während des Laufens. Das bedeutet, ich bin sehr lange mit mir und meinen Gedanken alleine am Tag. Ich bin sehr gespannt, was da bei rumkommt. Ich habe so das Gefühl, es wird sich was verändern. Klar wird sich was verändern. Mir, ich habe vor, 230 Kilometer zu laufen und ohne Handy und ohne Beschallung die ganze Zeit, was ich ja sonst hier im Alltag habe. Also es wird sich was verändern. Ich bin gespannt, was sich verändert hat. Deswegen schalt auch gerne nächste Woche wieder ein. Ich wünsche dir eine schöne Woche und wir hören uns nächste Woche. Vielen Dank, dass du heute wieder bei Größenwahnsinnig dabei warst. Schön, dass du dir die Zeit für dich genommen hast. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und hinterlasse eine Größenwahnsinnige Bewertung. Teile diese Episode mit einer Freundin, die bereit ist, ihre persönliche Reise zu beginnen. Und bis wir uns wieder hören, gehe mit offenen Augen durch die Welt und werde Größenwahnsinnig!

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